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CRM im Marketing

Marketing ist ein unerlässlicher Bestandteil jeder Unternehmenspolitik: Können Produkte nicht am Markt platziert werden, existiert keine wirtschaftliche Grundlage mehr.

Marketing ist dabei ganzheitlicher und integrativer anzusehen als der Vertrieb: Während es bei letzterem um den reinen Verkauf, oft im Rahmen konkreter Aktionen, geht, wird Marketing heute als Teil der Philosophie einer Unternehmung verstanden.

So sind Preis- und Produktpolitik wesentlicher Teil der Ausrichtung und entscheiden darüber, welche Kunden wie angesprochen werden sollen. Diese Vorgänge werden durch den Einsatz hochwertiger CRM-Systeme optimiert. Insbesondere sind durch die Verfügbarkeit verlässlicher Informationen über die Belange und das Verhalten der Kunden die Verringerung von Streuverlusten und damit ein effektiver Mitteleinsatz möglich.

CRM kann dabei helfen, die oft verschwommenen Ergebnisse von Marketing-Aktivitäten besser zu klassifizieren und so gute von weniger guten Maßnahmen zu trennen. Auch lässt sich durch gezielte Kundenkommunikation besser erkennen, welches Marktsegment angesprochen werden muss und ob bei der Darstellung des Unternehmens und der Platzierung seiner Angebote möglicherweise unerwünschte Entwicklungen ablaufen.

Ein Elektronikhersteller, der sich auf hochwertige Produkte mit großen Margen konzentrieren möchte und dabei den Fokus auf eine zahlungskräftige Klientel legt, ist über Zuspruch von Schnäppchenjägern und preisbewussten Kunden aller Voraussicht nach wenig erfreut.

Setzt sich ein Kundenstamm jedoch aus beiden Teilen zusammen, entsteht schnell ein Image-Problem, das das weitere Wachstum hemmen kann: Die preisbewusste Klientel wird durch hochpreisige Artikel abgeschreckt, die Luxus-Kunden mögen das „Billig-Image“ nicht. Die Lösung kann in der Schaffung eines neuen Labels für das Niedrigpreis-Segment liegen. CRM kann dabei helfen, nach der Markentrennung die jeweils richtige Klientel anzusprechen.